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Die Nordseeküste bietet zahlreiche luxuriöse Hideaways
Die friesischen Insel und Skandinavien bieten zahlreiche luxuriöse Hideaways. Momentan liegt die durchschnittliche Sommertemperatur in Hamburg bei 21 Grad, in Florenz um 28 Grad. Glaubt man der zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe über Klimaänderungen IPCC, dann wird es bis 2100 um bis zu 6,4 Grad wärmer werden. Das bedeutet, dass es in Hamburg dann so warm sein wird wie heute in Florenz. Wer also rechtzeitig schauen will, dass er (oder seine Nachkommen) dann ein angenehmes Ambiente hat, sollte sich im Norden Europas nach einem angemessenen Feriendomizil umschauen. Und das machen gar nicht so wenige Mitteleuropäer: „Wir bekommen verstärkt Anfragen aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich“, sagt Michael Haubner, Prokurist von Nordsee-Immobilien. Sein Maklerbereich: Ostfriesland nordwestlich von Bremen. Vor allem Norderney, Juist und Norddeich sind hier die Hot Spots. „Viele wollen eine schicke Wohnung, die pflegeleicht ist und sich einfach zuschließen lässt, wenn man wieder wegfährt“, hat Haubner beobachtet. Für das Wohnen mit Blick auf die Nordsee oder auf Norderney legt man dann gut und gerne 1,5 bis zwei Millionen Euro auf den Tisch, die Quadratmeter-Preise auf den Inseln liegen bei 1000 Euro. Billiger sind kleine Häuser am Deich, wo man das Meer zumindest erahnen kann. „Hier liegen die Festland-Preise bei 150 Euro pro Quadratmeter; ein ruhiges Feriendomizil ist schon zwischen 200.000 und 400.000 Euro zu haben“, sagt Haubner.
Die Presse - WIEN > Interview mit CLAUDIA DABRINGER (Die Presse)
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