Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Niedersachsen 2017

18November

Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Niedersachsen 2017

Wird die Grunderwerbsteuer 2017 in Niedersachsen auf 6 % erhöht ?

Lt. einem Bericht der WeltN24 /dpa dachte Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) über eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer für das Jahr 2017 zur Finanzierung der Kosten für die Flüchtlingsintegration nach. Eine Ministeriumssprecherin ließ Anfang des Jahres verlauten, dass der SPD-Politiker bei einer Kabinettsklausur eine solche Maßnahme als mögliche Stellschraube ins Spiel gebracht hat. Seither gibt es in Niedersachsen Spekulationen um eine Grunderwerbsteuererhöhung 2016/2017 die sich auch beim Kauf von Immobilien in Ostfriesland bemerkbar machen würde.

Eine höhere Grunderwerbsteuer in Niedersachsen würde einen Immobilienkauf verteuern und stünde auch politischen Beteuerungen entgegen, die Wohnkosten nicht ausufern zu lassen. Einerseits sagt die Politik steigenden Wohnkosten den Kampf an, andererseits verteuert sie das Wohnen durch steigende Steuern und noch strengere Anforderungen an die Energieeffizienz von Wohngebäuden. Insgesamt wird so gerade für Familien der wichtige Erwerb von Wohneigentum verteuert.

Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf eines Hauses, einer Wohnung oder eines Grundstücks an. Im Bundesland Niedersachsen wurde die Steuer zuletzt zum 1. Januar 2014 von 4,5 auf 5,0 Prozent erhöht. Niedersachsen liegt mit einem Steuersatz von 5% derzeit noch im moderaten Mittelfeld der Bundesländer. Von einer sichern Erhöhung der Grunderwerbsteuer in 2017 für Niedersachsen auf 6 % ist uns aktuell noch nichts bekannt. Die Berechnung der Grunderwerbsteuer erfolgt gemäß Grunderwerbsteuersatz der einzelnen Bundesländer.

Unser Tipp um Grunderwerbsteuer in 2017 zu sparen

Kaufen Sie z.B. eine Ferienimmobilie in Ostfriesland können Sie mit einer einfachen Inventarliste den Kaufpreis und damit die Grunderwerbsteuer reduzieren. Für alles, was nicht „wesentlicher Gebäudebestandteil" ist, müssen Sie als Käufer i.d.R. keine Grunderwerbsteuer zahlen. Deshalb sollten Sie schon vor dem Kaufvertragstermin genau festlegen, welcher Kaufpreis auf das Gebäude entfällt und wie viel auf das steuerfreie Inventar-/Mobiliar , wie z. B. Möbelstücke, Einbauküche, Lampen, Inventar, Markise usw. Dabei sollte im notariellen Kaufvertrag ein realistischer Zeitwert der Inventargegenstände angegeben werden.

Auch beim Kauf einer Eigentumswohnung sollten Sie den Kaufvertrag durch einen Fachmann prüfen lassen. Weisen Sie Ihren Anwalt/Steuerberater auf Ihr Ziel hin, durch das Herausrechnen der Instandhaltungsrücklage aus dem Kaufpreis die anteilige Grunderwerbsteuer zu sparen.

 

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