Sparkasse Aurich verliert vor BGH

26Januar

Sparkasse Aurich verliert vor BGH

Der Bundesgerichtshof stoppt in Ostfriesland überhöhte Vorfälligkeitsentschädigungen bei vorzeitiger Kündigung von Immobilien Darlehen.

 

Unzulässige Klauseln

Die Verbraucherzentrale Hamburg siegt in letzter Instanz vor dem BGH gegen die Sparkasse Aurich-Norden.

Nachvollziehbare Gründe für den Verkauf einer Immobilie und den damit verbundenen vorzeitigen Ausstieg aus einem Darlehensvertrag gibt es viele. Vor allem, wenn sich die persönlichen Lebensumstände verändert haben oder das Haus oder die Wohnung in Ostfriesland aus privaten Gründen verkauft werden soll, stellt sich die Frage, ob der Darlehensvertrag aufgelöst werden kann. Der BGH stoppt mit dem Urteil eine Klausel der Sparkasse Aurich-Norden.

Viele unserer Privatkunden die eine Immobilie in Ostfriesland vor Ablauf der Kreditlaufzeit verkaufen wollten berichteten von ähnlichen Vorfälligkeitsentschädigungen.

Die Sparkasse Aurich-Norden hatte ihren Kunden in den Darlehensverträgen zwar Sondertilgungsrechte eingeräumt, bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung, sollten die zinsmindernden Sondertilgungen der Kunden aber unberücksichtigt bleiben. Bereits das Oberlandesgericht Oldenburg, wertete dies als unzulässige Bereicherung der Sparkasse Aurich-Norden. Der BGH erklärte die Klausel nunmehr für unwirksam.

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