Wissenswertes in Ostfriesland von A-Z

Auflassungsvormerkung

Da in Ostfriesland immer weniger mit Notaranderkonten gearbeitet wird, geht der Käufer beim Abschluss eines Kaufvertrages mit einer Auflassungsvormerkung den sicheren Weg.

Die Auflassungsvormerkung oder auch Grundbuchsperre genannt wird unmittlerbar nach Abschluss der notariellen Kaufvertrages in Abt. II des Grundbuchs für die Kaufpartei eingetragen. Sie ist die vertragliche Zusicherung des Erwerbs unter den im Kaufvertrag festgesetzten Bedingungen. Sie erlaubt der Kaufpartei den Kaufpreis mit der Eigentumsüberschreibung via Eintragung ins Grundbuch zu entrichten. Ein Notaranderkonto wird somit i.d.R. unnötig. Mit der vollständiger Kaufpreiszahlung, wird die Auflassungsvormerkung gegenstandslos und gelöscht.

Mittlerweile ist die Auflassungsvormerkung in Ostfriesland beim An-und Verkauf von Immobilien die zweithäufigste Eintragung in die Abteilung II des Grundbuchs. Sie hat einen fest verankerten Platz in Kaufverträgen der hiesigen Notare rund um den Immobilienerwerb und sichert darüber hinaus, dass alle Interessen ausgewogen abgewickelt werden.

Es ist sinnvoll, die Auflassungsvormerkung im Grundbuch eintragen zu lassen, um den Käufer ohne Abwicklung über Notaranderkonto zu schützen. 

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